Eine Alarmanlage bietet Nutzern ein völlig neues Gefühl der Sicherheit. Einmal installiert informiert sie zuverlässig, sollten sich Unbefugte Zutritt zu Räumlichkeiten verschaffen oder aber Objekte beschädigt werden. Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass erst eine Alarmanlage Diebe anlockt. Durch den erhöhten Schutz der Räumlichkeiten käme das Gefühl auf, dass sich ein Einbruch lohnen würde. Diese geschürte Angst ist jedoch unnötig.

Gelegenheitsdiebe wählen Einbruchsorte selten nach der zu erwartenden Beute aus, sondern orientieren sich eher am leichten Einstieg. Wer seine Räumlichkeiten mit einer Alarmanlage schützt, lockt Diebe nicht etwa an, sondern senkt sein Einbruchsrisiko immens. Dabei bietet der Fachhandel unterschiedliche Modelle an, die für verschiedene Einsatzbereiche gedacht sind. Auch preislich sind gute Modelle bereits für den kleineren Geldbeutel erhältlich.

Wie eine Alarmanlage funktioniert

In der Regel wird eine Alarmanlage aus vier Hauptteilen zusammengesetzt. Zum einen beinhaltet sie eine Zentraleinheit. Die Zentraleinheit ist dafür zuständig, alle eintretenden Signale zu verarbeiten, die sie vom Melder zugeschickt bekommt. Ach die austretenden Signale, die zum Signalgeber geschickt werden, fallen unter ihre Tätigkeit. So ist zu sagen, dass es die Aufgabe der Zentraleinheit ist, potentielle Risiken auszuwerten und bei Gefahr einen Alarm auszulösen.

Hierfür stößt sie ein festgelegtes Programm an, das verschiedene Schritte beinhaltet. So ist es beispielsweise möglich, dass Verschließmechanismen aktiviert werden oder eine Alarmmeldung an den Geschädigten geschickt wird. Der Melder bildet den nächsten Teil einer Anlage. Hierbei handelt es sich um eine wichtige Komponente, die je nach Einsatzgebiet unterschiedlich konzipiert sein kann.

So gibt es beispielsweise Melder als Infrarot-Signale, Glasbruchsensoren, Ultraschall oder Radar. Entdeckt der Melder eine Auffälligkeit, so produziert er ein Signal, dass er an die Zentraleinheit weiterleitet. Solch eine Auffälligkeit bei Glasbruchsensoren beispielsweise eine eingeschlagene Schaufensterscheibe sein. Ein weiteres Element stellt der Signalgeber dar. Erkennt die Zentraleinheit eine Gefahr, schickt sie dem Signalgeber eine Aufforderung, dass er akustisch oder auch optisch durch einen Alarm auf die Gefahrensituation aufmerksam macht.

Je nach Modell werden auch so genannte „stille Alarme“ angeboten. Im Gegensatz zu herkömmlichen Alarmanlagen, die durch einen akustischen Alarm auch den Täter darüber informieren, dass er entdeckt wurde, arbeiten stille Alarme vollkommen im Verborgenen. Der Besitzer der Alarmanlage erhält lediglich eine Meldung darüber, dass das Alarmsystem ausgelöst wurde. Dies kann flexibel über eine SMS, einen Telefonanruf, eine E-Mail oder auch mit einer Smartphone-App geschehen.

Das letzte Element einer Alarmanlage stellt das Bedienelement dar. Es ermöglicht das scharf stellen und deaktivieren der Alarmfunktion. Je nach Modell ist es auch möglich, dass Bedienelement mit einem RFID-Lesegerät zu erweitern.

Verschiedene Bautypen

Alarmanlagen unterscheiden sich seltener in ihrem Aufbau, sondern maßgeblich in der Art des Empfangs. Neben der kabelgebundenen Variante bietet der Fachhandel Funk-, sowie IP-Alarmanlagen. Die Praxis zeigt, dass kabelgebundene Modelle die höchste Sicherheit bieten. Nicht nur überzeugen sie in der Stromversorgung, sondern besitzen auch eine gute Empfangsstärke. Bei WLAN- oder Funk-Anlagen werden die Signale über die Luft oder aber mit Hilfe des Internets übertragen.

Unterbrechungen sind daher möglich. Eine Funkalarmanlage hat den Nachteil, dass ihre Batterien regelmäßig gewechselt werden müssen. Wird das Austauschen vergessen oder zu lange hinausgezögert, bietet die Anlage keinen ausreichenden Schutz mehr. Um dies zu vermeiden, zeigen professionelle Funkalarmanlage schwächer werdende Batterien frühzeitig an. Bei einer verkabelten Alarmanlage werden der Melder, die Signalgeber und die Alarmzentrale mit Hilfe von Kabeln miteinander verbunden.

Die Kabellänge bestimmt, wie weit die einzelnen Bestandteile voneinander entfernt sein können. Optisch können die Kabel recht störend sein. Daher sollte die Anlage bei einem Neubau oder einer Renovierung frühzeitig eingeplant werden. So lassen sich die Verbindungen optisch gut kaschieren.

Sich mit einer IP-Alarmanlage vor Einbrechern schützen

Eine sehr interessante Form der Sicherheit stellen IP-Alarmanlagen dar. Sie werden mit Hilfe eines Routers an ein Netzwerk angeschlossen. Zentraleinheit und Sender, sowie Signalgeber kommunizieren per Funk oder WLAN miteinander. So haben Nutzer die freie Wahl, wo sie die einzelnen Komponenten aufstellen möchten und müssen sich nicht von Kabeln einschränken lassen. Dabei bestimmt die Stärke der drahtlosen Verbindung die Reichweite.

Eine IP-Anlage besitzt im direkten Vergleich mit Funk- oder Kabelanlagen einen bedeutenden Vorteil. Die gesamte Bedienung erfolgt über das Internet. Die Alarmanlage kann von jedem beliebigen Ort aus gesteuert, deaktiviert oder auch aktiviert werden. Nutzer von Alarmanlagen quälen sich häufig mit der Frage, ob sie beim Verlassen der Räumlichkeiten nicht vergessen haben, die Anlage einzuschalten. Mit einer IP-Variante lässt sich der aktuelle Status jederzeit und von jedem Ort aus abrufen. Ist die Anlage vergessen worden einzuschalten, kann sie, eine funktionstüchtige Internetverbindung vorausgesetzt, per Web eingeschaltet werden.

Neben der Möglichkeit, die Alarmanlage mit einem Computer über das Web zu steuern, besteht immer öfter die Möglichkeit, durch eine entsprechende Software auch per Smartphone und Tablet Zugriff auf die Einheit zu haben. So lassen sich beispielsweise stille Alarme direkt auf das Mobiltelefon verschicken.

Kaum waren die ersten Fernseher in Ultra HD nach der „Internationalen Funkausstellung 2013″ erschienen, schon fielen die Preise dieser hochauflösenden Bildschirme in den Keller. Ein Umstand, der bei den Full-HD-Geräten Jahre gebraucht hat. Dieser Preiskampf der Hersteller untereinander, hat sich bis heute fortgesetzt. Inzwischen wurden die meisten Kinderkrankheiten der Anfangsphase beseitigt, aber dennoch hält sich der große Run nach diesen Mattscheiben noch in überschaubaren Grenzen.

Der erste Grund hierfür dürfte sein, dass sich mehr als die Hälfte der bundesdeutschen Haushalte in den letzten Jahren bereits einen HD-fähigen Flachbildschirm zugelegt haben, so dass wenig Anlass besteht diesen wieder durch einen Neuen zu ersetzten. Allerdings wiegt der zweite Grund bedeutend schwerwiegender, denn für dieses Format besteht nach wie vor ein akuter Mangel an Bewegtbildmaterial.

Was spricht gegen eine Anschaffung?

Nicht jeder Fernseher, der als 4K-TV oder UHD-Fernseher bezeichnet wird, ist auch einer. Ein „echter“ Ultra HD Flachbildfernseher muss vor allem folgende Punkte beinhalten, um auch als solcher bezeichnet zu werden: Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten; integrierter Ultra HD Mediaplayer; Tuner mit Ultra HD Empfang; HDMI 2.0; Codec HEVC Unterstützung; 50 oder 60 Hz Bildfrequenz und einen Kopierschutz HDCP 2.2.

Besonders Geräte, die vor zwei Jahren auf dem Markt kamen, besitzen noch nicht alle der oben genannten Funktionen. Auch steckt die viel gepriesene 4K-Technik noch in den Kinderschuhen. Ein weiteres Manko besteht darin, dass noch keine einheitlichen Übertragungsstandards für UHD existieren. Selbst mit dem Kauf eines teuren Markengerätes ist man hier nicht auf der sicheren Seite.

Was spricht für einen Kauf?

Das größte Verkaufsargument, dass für einen modernen 4K-Fernseher ins Feld geführt wird, ist natürlich die Bildwiedergabe. Selbst wenn das Ausgangsmaterial in Full-HD gesendet wird, werden die eingehende Signale in Ultra HD Auflösung umgerechnet. Von weitem ist allerdings der Unterschied zwischen Full-HD und Utra HD im ersten Augenblick nicht zu erkennen.

Erst bei der Betrachtung aus einer kurzen Distanz, erkennt man beim Letzteren keine Bildpunkte. Dies zahlt vor allem in kleineren Räumen aus, wo der Abstand zum TV-Gerät stark eingeschränkt ist. Das wirkliche Kinoerlebniss stellt sich allerdings erst bei Geräten von 55 Zoll ein, während eine 4K-Auflösung bei kleineren Geräten keinen richtigen Sinn macht.

Fazit

Ob es sich heute schon lohnt, ein UHD-Gerät sich zuzulegen, kann nicht eindeutig beantwortet werden. Letztlich spielen die eigenen Bedürfnisse und die gestellten Anforderungen an dem neuen Gerät eine nicht unerhebliche Rolle. Wer lediglich einen Fernseher mit einer guten Bildauflösung sucht, der auch in den nächsten 4 bis 5 Jahren seinen Dienst verrichten soll, der ist mit einem guten Full-HD Gerät richtig beraten.

Allerdings sollte dann hier nicht in puncto Ausstattung und Qualität gespart werden. Heimkino-Fans, die nicht auf das 4K-Vergnügen verzichten wollen, sollten eher zu den günstigen Modellen greifen. Denn ob sich die Anschaffung eines teueren High-End-Gerät von mehreren tausend Euro sich wirklich lohnt, wird sich erst in naher Zukunft zeigen.