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PC Praxis - TOP 10s und TOP 5s

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Tipps & Tricks
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Wie kann ich eigentlich defekten RAM aufspüren?
Häufig ist für PC-Probleme wie Einfrieren, Absturz und Bluescreens defekter Arbeitsspeicher verantwortlich. Damit aus einem Verdacht ein konkreter Fakt wird, empfiehlt IT-Berater Lance Whitney das kostenlose Dienstprogramm Windows-Speicherdiagnose. Dieses Tool führt verschiedene Tests für den Arbeitsspeicher Ihres PC aus, um zu bestimmen, ob eines der Module fehlerhaft ist.1. Um die Windows-Speicherdiagnose unter Windows XP zu verwenden, laden Sie das Tool unter http://oca.microsoft.com/en/windiag.asp herunter und führen es aus. Ab Windows Vista ist das Programm bereits im Betriebssystem enthalten. Sie finden es unter „Systemsteuerung/Verwaltung/Speicherdiagnosetool“.  2. Bei XP: Nach dem Start klicken Sie auf „Save CD Image to Disk“ zum Speichern eines ISO-Abbilds des Programms auf Ihrer Festplatte.   3. Nun können Sie das Image mit einem Brennprogramm, z. B. dem kostenlosen InfraRecorder, auf eine CD brennen. Anschließend starten Sie den PC neu und stellen das BIOS so ein, dass er von CD startet.   4. Das Programm legt nun automatisch mit der Speicherdiagnose los. Es setzt dazu sechs verschiedene aufeinander folgende Speichertests ein, von denen jeder einen eindeutigen Algorithmus verwendet, um verschiedene Arten von Fehlern zu scannen. Ein Bildschirm zeigt jeden einzelnen Test an, während er ausgeführt wird, und listet seinen Fortschritt und den Bereich der gescannten Speicheradressen auf. Nachdem diese sechs Tests abgeschlossen sind, führt das Tool einen weiteren Durchlauf durch, bei dem die gleichen Tests verwendet werden, und führt einen Durchlauf nach dem anderen durch, bis Sie die Software beenden. In der Regel reicht jedoch ein Durchlauf vollkommen aus. 5. Für eine ausführlichere Prüfung können Sie mit der T-Taste in einen erweiterten Modus wechseln, der elf separate Speichertests ausführt. Wenn Sie die erweiterte Testsuite ausführen, lautet die Empfehlung, dass Sie die Windows-Speicherdiagnose über Nacht laufen lassen. Im Menü für die erweiterten Optionen (Tasten „P“, „M“ und „4“) können Sie auch den Modus „Basic“ wählen, der nur zwei Tests ausführt. Der Gründlichkeit halber werden aber der Standardmodus und der erweiterte Modus empfohlen. Hier können Sie außerdem den Cache des Prozessors während der Scans ausschalten. Dadurch greift das Tool direkt vom RAM auf die Daten zu. 6. Ist der erste Durchlauf fehlerfrei beendet, ist der RAM wahrscheinlich in Ordnung. Mit den Tasten „P“, „M“ und „2“ können Sie sich nun das Ergebnis anzeigen lassen. Auf die Nachricht „Failed“ folgen Details über den Fehler. Je nach PC-Umgebung kann die Diagnose gegebenenfalls ein Speicherproblem auf ein bestimmtes Modul eingrenzen (Tasten „P“, „M“ und „1“). Das Programm können Sie mit der Taste „X“ beenden.
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Wie kann ich eigentlich meine Daten synchronisieren?
1. Daten auf einen Onlineserver zu laden, ist sicherlich sinnvoll, wenn sie überall zur Verfügung stehen sollen. Sie können jedoch auch Ihre Windows-Ordner synchronisieren und so immer ein aktuelles Backup der Daten im Internet vorhalten. Dazu eignet sich aber weniger der Dienst SkyDrive, sondern vielmehr Live Mesh, ebenfalls von Microsoft. Mit Live Mesh können Sie mit jedem Ihrer computerisierten Geräte auf jedes andere zugreifen. Das Internet wird damit zum Bindeglied und Datenspeicher zwischen den Geräten, die online zu einer Datenwolke verschmelzen. Auch für diesen Dienst benötigen Sie eine Windows Live ID. Verbinden Sie sich mit der Seite https://www.mesh.com. Live Mesh ist die erste Anwendung, die auf Microsofts Internet-Betriebssystem Windows Azure aufsetzt.2. Wenn Sie Ihren Computer dem Mesh hinzufügen wollen, ist es notwendig, die Software Live-Mesh-Client zu installieren. Klicken Sie dazu auf das Symbol „Install Software“. Sie müssen der Installation des Clients nur zustimmen. Nach erfolgreicher Anmeldung sehen Sie nun den so genannten Mesh-Ring, in dem die zu einem Mesh gehörenden Geräte dargestellt sind. Im Systemtray erscheint zudem das Mesh-Symbol, mit dessen Hilfe Sie auf Live Mesh zugreifen können. Sie können dort Verzeichnisse anlegen, die dann auf allen Rechnern dieses Mesh verwendbar sind und automatisch synchronisiert werden.3. Die Synchronisierung eines Ordners ist sehr einfach. Fügen Sie die Geräte, die auf die Online-Plattform zugreifen sollen, zunächst Ihrem Mesh hinzu. Das können beispielsweise ein Laptop und ein PC sein. Auf beiden muss nur die Client-Software installiert werden. Wollen Sie dem Mesh nun einen Ordner hinzufügen, klicken Sie ihn mit der rechten Maustaste im Explorer an und wählen aus dem Kontextmenü „Add folder to live Mesh“. Wird nun etwas in diesem Ordner verändert, erfolgt die Synchronisierung bei allen angeschlossenen Geräten. 4. Neben der „lokalen” Speicherung sind die Daten auch auf dem virtuellen 5 GByte großen Live-Desktop der Microsoft-Server abgelegt und stehen auch bei einem ausgeschalteten Gerät zu Verfügung. Einen neuen Ordner legen Sie an, indem Sie das Symbol Live-Desktop auswählen und auf den Button „Connect“ klicken. Im neuen Fenster finden Sie die Option „Create new folder“. Sie können den Ordner auch für „Mitglieder” freigeben. Um ein Verzeichnis anderen zur Verfügung zu stellen, wählen Sie im Register „Members” der Mesh-Navigationsleiste den Eintrag „Invite”. In einem kleinen Fenster sehen Sie eine bereits vorgefertigte E-Mail mit einem Einladungstext. Sie geben lediglich die Adresse des künftigen Mitgliedes ein und schicken die Nachricht mit einem Klick auf den „OK“-Button ab.5. Ein weiteres Highlight ist die Möglichkeit, direkt aus Live Mesh heraus eine Remote-Verbindung zu einem entfernten Rechner aufzubauen. Die Fernsteuerung dieses PCs erfolgt über die gleiche Technologie, wie sie von der Remote-Desktop-Funktion in Windows genutzt wird. Allerdings ist das Herstellen einer Verbindung etwas einfacher gestaltet. Steht der Zugriff auf den zu steuernden Rechner, sehen Sie den gewohnten Anmeldescreen mit der Aufforderung zur Eingabe der Zugangsdaten. Klicken Sie einfach auf das entsprechende Symbol des entfernten Computers im Mesh-Ring.
Tests
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Defragmentiertool: O&O Defrag 12
Das in Deutschland entwickelte Tool ist der Standard-Windows-Funktion und den üblichen Freeware-Kandidaten wie Defraggler deutlich überlegen, wenn es um das Aufräumen von Festplatten geht. Zum einen bietet Defrag 12 viele Optionen über das eigentliche Defragmentieren hinaus. So lassen sich etwa zeitgesteuerte Aufgaben festlegen, äußerst detaillierte Berichte für Laufwerke anlegen und viele Tuning-Einstellungen nutzen, um den Zeit- beziehungsweise Ressourcenbedarf an Ihre Bedürfnisse anzupassen; beispielsweise dürfen Sie bestimmen, ob die vorhandenen Laufwerke parallel (schneller) oder sequenziell (Ressourcen sparender) abgearbeitet werden sollen. All diese zusätzlichen Funktionen sind durchaus sinnvoll und laufen im Test einwandfrei. Zu erwähnen ist hier auf jeden Fall noch der bereits bekannte Cluster-Inspektor, der es Ihnen ermöglicht, herauszufinden, welche Dateien sich auf einem dargestellten Festplattenbereich befinden. Zum anderen ist aber auch die Optimierung selbst der Konkurrenz überlegen: Dateien werden nicht nur an beliebiger Stelle zusammengeführt, vielmehr wird die komplette Dateistruktur der Festplatte umgekrempelt und optimiert, um Aufgaben wie den Start zuletzt benutzter Programme oder den Scan mit Anti-Viren-Programmen zu beschleunigen – und erfreulicherweise bestätigt sich diese Theorie auch in der Praxis und beschert uns im Test teils merklichen Performancezuwachs. Das vielleicht Beste an Defrag 12: Die Hintergrundüberwachung erlaubt Ihnen, von vornherein zu verhindern, dass das System übermäßig fragmentiert wird, und kommt damit dem „Installieren und Vergessen“-Ideal sehr nahe. Fehler treten im Test übrigens keine auf, lediglich kleinere Ungereimtheiten wie etwa die Frage, warum eine 0-Byte-Datei unter „Große fragmentierte Dateien“ auftaucht, lassen sich finden – aber man muss schon danach suchen. Wenn Sie also viel mit Ihrem Rechner arbeiten und auch kleinere Performancegewinne zu schätzen wissen, sind die knapp 50 Euro für O&O Defrag 12 auch für Privatanwender hervorragend angelegt.Name: O&O Defrag 12Kategorie: DefragmentiertoolHersteller: O&O SoftwareInfo: www.oo-software.comPreis: 49,90 EuroPreis/Leistung: gutQualität: sehr gut (1,1)
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Windows-Tuning mit Twin 7
Die Tweaking- und Tuningsuite bietet dem Nutzer eine breite Palette an Individualisierungsmöglichkeiten. Diese sind in verschiedene Kategorien wie „Optimieren“, „Individualisieren“ oder „Beschleunigen“ aufgeteilt; dort finden sich dann die passenden Funktionen. Die einzelnen Features reichen von optischen Gimmicks wie der Anpassung der Aero-Optik bis hin zur Defragmentierung der Windows-Registry. Twin 7 kann gut und gerne als erweiterte Systemsteuerung verstanden werden: Alle Funktionen, die es in Windows 7 von Haus aus gibt, sind auch in diesem Programm implementiert und lassen sich über die Oberfläche ausführen. Dies wirkt jedoch nicht wie ein „Erschleichen“ von mehr Features, sondern eher als Angebot an den Nutzer, wirklich das komplette System über eine Software im Griff zu haben. Zu den nativen Features von Twin 7 gehören die anfangs angesprochenen Systembeschleuniger. Und tatsächlich: Auf unseren Testsystemen, die wir einer Analyse unterziehen und auf denen wir die vorgeschlagenen Tipps und Tweaks durchführen, bemerken wir insgesamt eine bessere Arbeitsgeschwindigkeit. Der Zuwachs ist zwar marginal und beschleunigt beispielsweise bei einem Testrechner den Bootvorgang nur um zwei Sekunden, doch gerade wenn viele Programme parallel arbeiten, fühlt sich das System nach den Tweaks insgesamt flotter an. Vielnutzer werden über die Individualisierungsoptionen froh sein: So können Sie Explorer und Startmenü frei gestalten. Wenn Sie sich ein wenig mit der Optimierung von Arbeitsabläufen beschäftigen, kann Twin 7 in dieser Hinsicht Gold wert sein. Auf der negativen Seite steht einzig eine gewisse Unübersichtlichkeit der grafischen Oberfläche: Die Menüführung ist zwar einfach gehalten, dafür wird der Nutzer mit der Menge an Möglichkeiten geradezu erschlagen. Die Entwickler wussten scheinbar um dieses Problem und bieten dem Anwender die Möglichkeit, im Hauptmenü Links zu favorisierten Modulen anzulegen oder Features über eine Schnellsuche zu finden. Dennoch wäre eine intuitivere Menüführung wünschenswert. Auch erfahrene Anwender wissen so etwas zu schätzen. Für nicht ganz so versierte Nutzer bietet Twin 7 aber auch eine gut gelöste 1-Klick-Optimierung. Insgesamt überzeugt Twin 7 durch den Leis tungsumfang und die Qualität der System tweaks. Der positive Gesamteindruck wird durch die Optik und durch den zweifelhaften Nutzen mancher Tweaks nur unwesentlich geschmälert. Name: Twin 7Kategorie: TuningsuiteHersteller: Data BeckerInfo: www.databecker.dePreis: 39,95 EuroPreis/Leistung: befriedigendQualität: gut (1,6)
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